Forschung

Das Oeschger-Zentrum ist im breitgefächerten Feld der Klimawissenschaften klar positioniert. Im Zentrum stehen das Klimasystem und seine Wechselwirkungen mit Gesellschaft und Wirtschaft. Die Forschung umfasst vier eng miteinander verknüpfte Kernbereiche:

  • die Langzeitentwicklung und -dynamik des Klimasystems
  • das Klima der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft
  • die Folgen des Klimawandels für wichtige Landökosysteme
  • die Folgen des Klimawandels für Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Strategien, die es daraus für Adaptation und Mitigation abzuleiten gilt.

Zu den spezifischen Forschungsschwerpunkten gehören:

  • das Klimasystem mit den verschiedenen interaktiven Komponenten in den Ozeanen, Kontinenten (insbesondere Vegetation, Kryosphäre, aquatische Systeme, etc.) und in der Atmosphäre
  • Energie- und Stoffkreisläufe (z.B. Wasser, Kohlenstoff und Treibhausgase) von der globalen bis zur lokalen Skala.
  • die Klima- und Umweltdynamik auf langen Zeitskalen (Paläoklimatologie, Paläoökologie) vom späten Pleistozän, Holozän, der Gegenwart bis in die nahe Zukunft
  • die Interaktion von Klima- und Umweltveränderungen mit Wirtschaft und Gesellschaft, insbesondere die Ökonomie des Klimawandels sowie die Folgen von Extremereignissen auf Wirtschaft und Gesellschaft

Im Oeschger-Zentrum werden einerseits Modelle unterschiedlicher Art und Komplexität eingesetzt, andererseits werden Messungen und Rekonstruktionenen von wichtigen Klimavariablen (z.B. dem natürlichen und anthropogenen Strahlungsantrieb) durchgeführt.

Die Forschungsschwerpunkte bilden sich auch im Curriculum der Studiengänge der Graduate School of Climate Sciences der Universität Bern ab.